Schokopudding aus hart gekochten Eiern? Ich war wirklich skeptisch. Aber dieses virale Rezept hat mich komplett überrascht: Der Pudding wird wunderbar cremig, schmeckt intensiv schokoladig und ist in wenigen Minuten vorbereitet. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank merkt niemand mehr, dass sich darin zwei Eier verstecken. Mit Erdnussbutter schmeckt er für mich sogar noch besser – und wird gleichzeitig noch proteinreicher und sättigender.

Schokopudding aus Eiern qf © Lisa Shelton-1

Warum dieser Schokopudding ernährungsphysiologisch so spannend ist

Das Rezept besteht aus wenigen, einfachen Zutaten – und genau die können richtig viel. Im Gegensatz zu klassischem Schokopudding liefert diese Variante nicht nur Süße und Schokoladengeschmack, sondern hochwertiges Protein, wertvolle Fette, Ballaststoffe und verschiedene Mikronährstoffe.

1. Hochwertiges Protein aus Eiern

Zwei Eier liefern bereits rund 12–13 g Protein. Dazu kommen das Protein aus Kakao, Milch und – wenn du sie verwendest – Erdnussbutter. So enthält das gesamte Rezept je nach Zutaten ungefähr 21 g Protein in der Basisversion und rund 28–30 g mit Erdnussbutter. Auf zwei Portionen verteilt sind das etwa 10–15 g Protein pro Portion.

Eiprotein ist besonders hochwertig: Es enthält alle unentbehrlichen Aminosäuren und kann vom Körper sehr gut verdaut und verwertet werden. Protein unterstützt unter anderem den Erhalt und Aufbau von Muskelmasse und sorgt gemeinsam mit Fett und Ballaststoffen dafür, dass eine Mahlzeit länger sättigt.

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2. Wertvolle Fette für Geschmack und Sättigung

Die Eier bringen Fett und fettlösliche Nährstoffe mit. Die Erdnussbutter ergänzt vor allem einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Gleichzeitig macht sie den Pudding besonders vollmundig, cremig und rundet den Geschmack der Eier hervorragend ab. Verwende am besten ein reines Erdnussmus ohne zugesetzten Zucker und ohne gehärtete Fette.

3. Überraschend viele Ballaststoffe

Ungesüßtes Kakaopulver besteht nicht nur aus intensivem Schokoladengeschmack, sondern liefert auch beachtliche Mengen an Ballaststoffen. Je nach Produkt stecken in 30 g Kakao ungefähr 6–11 g Ballaststoffe. Mit Erdnussbutter kommt die gesamte Rezeptmenge meist auf rund 8–13 g. Der genaue Wert hängt stark vom verwendeten Kakao und Erdnussmus ab – ein Blick auf die Nährwerttabelle lohnt sich.

4. Polyphenole aus echtem Kakao

Kakao enthält sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Polyphenole und Flavanole. Sie werden häufig vereinfacht als antioxidative Pflanzenstoffe bezeichnet und sind Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Wichtig ist aber: Der Flavanolgehalt unterscheidet sich je nach Kakaosorte und Verarbeitung deutlich. Stark alkalisierter Kakao enthält in der Regel weniger davon als naturbelassenes Kakaopulver. Für den Alltag gilt deshalb ganz pragmatisch: Nimm einen hochwertigen, ungesüßten Kakao, der dir auch geschmacklich gefällt.

5. Mehr als nur Protein: Cholin, B-Vitamine und Mineralstoffe

Eier liefern neben Protein unter anderem Cholin, Vitamin B12, Riboflavin und Selen. Cholin ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen und wird für den normalen Fettstoffwechsel sowie die Bildung des Neurotransmitters Acetylcholin benötigt. Das Eigelb gehört deshalb unbedingt mit in den Pudding – genau dort steckt ein großer Teil dieser Nährstoffe.

Warum der Pudding blutzuckerfreundlicher ist

Wenn du den Pudding mit Erythrit oder Stevia süßt, kommt er ohne zugesetzten Zucker aus. Gleichzeitig kombiniert er Protein, Fett und Ballaststoffe. Damit ist er im Vergleich zu klassischem Pudding mit Zucker und Stärke deutlich ausgewogener und lässt den Blutzucker in der Regel langsamer ansteigen. Wie immer kann die persönliche Reaktion – auch abhängig von Milch, Süßungsmittel und Portionsgröße – unterschiedlich ausfallen.

Viraler Schokopudding aus Eiern: proteinreich & zuckerfrei

Zubereitungszeit 5 Minuten
Servings 2 Portionen
Schokopudding aus hart gekochten Eiern? Ich war wirklich skeptisch. Aber dieses virale Rezept hat mich komplett überrascht: Der Pudding wird wunderbar cremig, schmeckt intensiv schokoladig und ist in wenigen Minuten vorbereitet. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank merkt niemand mehr, dass sich darin zwei Eier verstecken. Mit Erdnussbutter schmeckt er für mich sogar noch besser – und wird gleichzeitig noch proteinreicher und sättigender.

Zutaten

  • 2 hart gekochte Eier
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 80-100 ml Milch deiner Wahl
  • etwas Süße nach Geschmack (z. B. 25–30 g fein gemahlenes Erythrit oder einige Tropfen Stevia)
  • etwas Zimt oder Vanille
  • 1 Prise Salz
  • optional: 1 EL Naturjoghurt
  • optional: 2 EL Erdnussbutter – für mich schmeckt der Pudding damit noch besser

Anleitungen 

  • Die hart gekochten Eier schälen und vollständig auskühlen lassen.
  • Eier, Kakaopulver, zunächst 80 ml Milch, Süße, Zimt oder Vanille und Salz in einen leistungsstarken Mixer geben. Naturjoghurt und Erdnussbutter nach Wunsch ergänzen.
  • Alles mindestens 1–2 Minuten sehr fein pürieren, bis keine Ei-Stückchen mehr zu sehen sind und eine glatte Creme entstanden ist.
  • Falls der Pudding zu dick ist, schluckweise etwas mehr Milch dazugeben. Bedenke dabei, dass er im Kühlschrank noch etwas fester wird.
  • Den Schokopudding in zwei Gläser füllen und etwa 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Gut gekühlt genießen.

Notizen

Meine Tipps, damit er wirklich nicht nach Ei schmeckt:
• Sehr fein mixen: Lieber etwas länger pürieren – die komplett glatte Konsistenz macht einen riesigen Unterschied.
• Gut kühlen: Direkt nach dem Mixen ist das Ei noch deutlicher wahrnehmbar. Nach etwa vier Stunden schmeckt der Pudding viel harmonischer.
• Salz und Vanille nicht weglassen: Beides verstärkt den Schokoladengeschmack und rundet das Aroma ab.

Meine Tipps, damit er wirklich nicht nach Ei schmeckt

• Sehr fein mixen: Lieber etwas länger pürieren – die komplett glatte Konsistenz macht einen riesigen Unterschied.

• Gut kühlen: Direkt nach dem Mixen ist das Ei noch deutlicher wahrnehmbar. Nach etwa vier Stunden schmeckt der Pudding viel harmonischer.

• Salz und Vanille nicht weglassen: Beides verstärkt den Schokoladengeschmack und rundet das Aroma ab.

• Erdnussbutter ergänzen: Sie ist optional, macht den Pudding aber noch cremiger und überdeckt den Eigeschmack besonders gut.

• Milch langsam dosieren: Beginne mit 80 ml. Je nach Größe der Eier und verwendetem Kakao kann die benötigte Menge variieren.

• Erythrit fein mahlen: So bleibt die Creme glatt und knirscht später nicht.

Häufige Fragen zum viralen Eier-Schokopudding

Schmeckt man die gekochten Eier?

Direkt nach dem Mixen kann man sie noch leicht wahrnehmen. Nach rund vier Stunden im Kühlschrank, mit ausreichend Kakao, Vanille und einer Prise Salz, tritt der Eigeschmack deutlich in den Hintergrund. Mit Erdnussbutter schmeckt man ihn meiner Meinung nach gar nicht mehr.

Kann ich den Pudding ohne Erdnussbutter machen?

Ja. Das Grundrezept funktioniert auch ohne Erdnussbutter. Der Pudding wird dann etwas leichter und weniger nussig, enthält aber immer noch hochwertiges Protein und viele Ballaststoffe aus dem Kakao.

Kann ich den Schokopudding milchfrei zubereiten?

Ja. Verwende einfach eine ungesüßte Pflanzenmilch und lasse den Naturjoghurt weg oder ersetze ihn durch eine pflanzliche Alternative. Beachte, dass sich dadurch Proteingehalt, Geschmack und Konsistenz etwas verändern können.

Wie lange hält sich der Pudding?

Luftdicht verschlossen hält er sich bis zu drei Tage im Kühlschrank. Stelle ihn nach der Zubereitung rasch kalt und entnimm ihn immer mit einem sauberen Löffel.

Mein Fazit

Dieses Rezept ist für mich der beste Beweis dafür, dass gesund und nährstoffreich weder kompliziert noch langweilig sein muss. Du brauchst nur wenige Zutaten und fünf Minuten Zeit – den Rest erledigt der Kühlschrank. Heraus kommt ein cremiges Schoko-Dessert mit hochwertigem Protein, wertvollen Fetten, Ballaststoffen und intensivem Kakaogeschmack. Und ja: Die Erdnussbutter ist optional. Aber ich würde sie ganz klar dazugeben.

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