Drei von vier Frauen leiden an Regelschmerzen, PMS, einer Zyklusstörung oder sogar dem PCO Syndrom. Die Symptome wie Schmerzen, Krämpfe, Blähungen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen können sehr belastend sein und wirken sich sehr stark auf das Leben der Frau aus. Beim Ausbleiben der Periode ist die Wahrscheinlichkeit einer gewünschten Schwangerschaft zudem sehr gering. In diesem Beitrag möchte ich die mögliche Ursachen für diese Frauenleiden aufzeigen und Tipps sowie Hausmittel vorstellen, die gegen Zyklusstörung, PMS und Regelschmerzen helfen können.

Um eine Zyklusstörung und Regelschmerzen zu reduzieren gibt es zudem zahlreiche Lebensmittel, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, Abhilfe verschaffen können. Die von uns konsumierten Nahrungsmittel beeinflussen unseren gesamten Körper und damit auch den weiblichen Zyklus. Auch dazu findest du ausführliche Informationen in diesem Blog Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Gesunder Darm / Zyklusstörung / PMS

1) Tipps gegen Zyklusstörung

Bei einer gebärfähigen Frau sollte die Menstruation monatlich eintreten. Die normale Zykluslänge beträgt etwa 28 Tage. Kommt die Periode sehr unregelmäßig oder bleibt sie über Monate oder sogar Jahre komplett aus, leidet man unter einer Zyklusstörung. Außer es liegt eine Schwangerschaft vor, versteht sich.

Solche Zyklusstörungen können unterschiedlichste Ursachen haben, weshalb auch die Behandlung (die unbedingt mit einem Facharzt besprochen werden muss) ganz unterschiedlich ausfallen kann.

Dennoch gibt es bestimmte Nahrungsmittel und damit verbundene Inhaltsstoffe, die unseren Körper unterstützen können, um wieder zu einem normalen Zyklus zu gelangen.

Mönchspfeffer & Wildkräuter

Meine Frauenärztin empfahl mir sowohl bei Zyklusstörungen als auch PMS Mönchspfeffer Präparate einzunehmen.

Zudem helfen folgende Wildkräuter als Tee, Tinktur oder in Speisen verkocht:

  • Frauenmantel
  • Gänseblümchen
  • Schafgarbe
  • Beifuß
getrocknete Kräuter Wildkräuter gegen Zyklusstörung

In meinem Kochbuch „Gesunde Wohlfühlküche – Kochen mit der Kraft der Kräuter und Gewürze“ gehe ich intensiv auf die Heilwirkung von (Wild)kräutern und Gewürzen ein und stelle bei jedem der 50 Rezepte ein besonderes Kraut / Gewürz und deren Heilwirkung vor.

Verwende also zb. Gänseblümchen und Schafgarbe in deinen Salaten, Omeletts oder verfeinere dein belegtes low carb Brot damit. Auch Frauenmantel und Beifuß kannst du wie jedes andere Kraut zum Kochen verwenden.

Lerne deinen Körper kennen

Den besten Tipp, den ich dir aus Erfahrung geben kann ist, dass du versuchst, deinen Körper und damit auch deinen ganz individuellen Zyklus besser kennen und verstehen zu lernen. Der erste Schritt dafür ist, die hormonelle Verhütung abzusetzen, denn diese unterdrückt deinen Zyklus. Mehr zum Thema Pille und hormonelle Verhütung findest du in DIESEM BEITRAG.

Nach ein paar Monaten sollte sich dein Zyklus eingependelt haben, doch gerade nach Absetzen der Pille leiden sehr viele an einer Zyklusstörung, PMS oder starken Regelschmerzen. Um dagegen vorzugehen, habe ich mir den Ovularing angeschafft. Dieser misst deine Kerntemperatur alle 2 Minuten und gibt dir so eine detaillierte Analyse deines Zyklus. Die Temperaturmethode ist übrigens auch eine Möglichkeit hormonfrei zu verhüten. Auch dazu kannst du im Beitrag „Von der Pille zur hormonfreien Verhütung“ mehr nachlesen.

2) Tipps gegen PMS und Regelschmerzen

Noch häufiger als Zyklusstörungen leiden wir Frauen an PMS (prämenstruelles Syndrom) oder Regelschmerzen. Von Hautunreinheiten, Kopfschmerzen bis hin zu schlechter Laune kann sich PMS in unterschiedlichster Form äußern und das Leben der Betroffenen sehr stark beeinträchtigen.

Mönchspfeffer, Magnesium & Wildkräuter

Wie auch bei Zyklusstörungen kann Mönchspfeffer Abhilfe schaffen. Zu beachten ist jedoch, dass dieser für mindestens 3 Monate täglich eingenommen werden muss, bevor sich überhaupt eine Verbesserung bemerkbar machen kann. Ebenso schwöre ich seit längerem auf Magnesium, das auch gut für Psyche und Nerven ist. Ich greife zum hochwertigen und reinen Magnesium von Pure Encapsulations.

Alle Produkte von Pure erhältst du in der Apotheke und mittlerweile auch direkt im Onlineshop. Dort kannst du mit dem Rabattcode KOCHMITHERZ20 ganze 20% sparen, auf jedes Produkt.

Auch die bereits bekannten Frauen-Wildkräuter wie Frauenmantel und Schafgarbe in jeglicher Form (Tinktur, Tee, Aufguss, in Speisen) können die Symptome mildern.

Stress lass nach

Seitdem ich das Buch Rushing Woman Syndrom von der Ärztin Libby Weaver gelesen habe und mich in so vielen Bereiche wiedererkannt habe, beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Thematik Stressprävention. Libby erklärt sehr ausführlich und verständlich, welche Auswirkung Dauerstress, den sich vor allem Frauen machen, auf unsere Gesundheit hat. Sehr stark leiden hier vor allem die Sexualhormone bzw. die Produktion dieser.

Diese Thematik ist so umfangreich und wichtig, dass ich bestimmt bald einen separaten Blog Beitrag dazu schreiben werde! Hier möchte ich nur darauf hinweisen, dass dauerhafter Stress die Ursache für Zyklusstörungen, PMS oder sogar PCO sein kann. Lass mich gerne wissen, wenn dich ein Beitrag dazu interessiert. Ansonsten empfehle ich dir als Einstieg erstmal das Buch Rushing Woman Syndromzu lesen.

stress

3) Essen nach dem weiblichen Zyklus

Während dem Zyklus ändern sich unsere Hormone je nach Phase, in der wir uns befinden. In jeder dieser Phasen, „schreit“ unser Körper nach bestimmten Nahrungsmitteln. Ebenso hat er einen erhöhten Bedarf bestimmter Makro- & Mikronährstoffe. Ernährt man sich angepasst an den eigenen Zyklus, können Menstruationsbeschwerden und PMS reduziert werden.

Ich habe nun auch vier separate Beiträge zur jeweiligen Zyklusphase erstellt, in denen ich noch einmal genauer auf die Bedürfnisse unserers Körpers in dieser Zeit eingehe und jeweils ein neues Rezept vorstelle. Dieses Rezept habe ich Anhand der benötigten Nährstoffe in dieser Zeit zusammengestellt.

a. Follikelphase: Keimlinge & fermentierte Lebensmittel

Sobald deine Periode aufhört, beginnt die Follikelphase. Dein Östrogenspiegel steigt stark an, weshalb der Körper vermehrt probiotische Lebensmittel benötigt. Diese helfen, die Hormone besser verarbeiten zu können. Welche Lebensmittel probiotisch sind, kannst du HIER nachlesen. nachlesen.

Rezepte passend zur Follikelphase

b. Ovulationsphase: Ballaststoffe & Antioxidantien

In der Ovulationsphase steigt nun auch dein Geldkörperhormon (auch LH genannt). Der Eisprung nun steht kurz bevor. Hier empfiehlt sich eine besonders ballaststoffreiche Ernährung mit vielen Antioxidantien.

Auf jeden Fall aber solltest du mit viel frischem Gemüse kochen und regelmäßig Gewürze wie Kurkuma (bzw. das Curcumin im Kurkuma), Ingwer und Kardamom einbauen. 50 Rezepte mit 50 verschiedenen Gewürzen im Fokus findest du zum Beispiel in meinem Kochbuch „Gesunde Wohlfühlküche“.

Rezepte passend zur Ovulationsphase

c. Lutealphase: Vitamin B ist essentiell

In der Lutealphase bereitet sich unser Körper auf die mögliche Einnistung einer befruchteten Eizelle vor, weshalb sehr viel Progesteron gebildet wird. Nistet sich aber keine Eizelle ein, fällt der Hormonspiegel auch wieder rapide ab. Das führt oft zu den bekannten Stimmungsschwankungen vor deiner Regelblutung.

Aus Studien geht hervor, dass in dieser Zyklusphase vor allem Vitamin B hilft, da sich dieses positiv auf unsere Stimmung und die Nerven auswirkt. Zudem trägt Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit bei. Vitamin B-reiche Lebensmittel sind zb. Quinoa, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Sonnenblumenkerne, Eier, Käse, Topfen, Rindfleisch oder Forelle. In vielen Fällen empfiehlt es sich aber, ein Vitamin-B-Komplex Präparat zu nehmen, da es oft schwer ist alle B Vitamine ausreichend über die Ernährung zuzuführen.

Rezepte passend zur Lutealphase

d. Menstruationsphase: Gesunde Fette & Ruhe

In der Menstruationsphase nimmt der Hormonhaushalt weiter ab. Die Schleimhaut der Gebärmutter löst sich und führt zur Regelblutung. In dieser Phase solltest du vermehrt zu guten, natürlichen Fetten greifen.

Rezepte passend zur Menstruationsphase

Disclaimer

Wie bereits im Text angeführt, ist es unbedingt notwendig, dass du dich bei jeglichen Beschwerden an einen Facharzt wendest. Mein Artikel spiegelt zwar die aktuelle Wissenschaft wider, dennoch ersetzt dieser nicht die Diagnose eines Arztes. Ich beschreibe im Beitrag auch meine persönliche, unabhängige Erfahrung mit Produkten von Pure Encapsulations.

Ich hoffe, dieser Artikel hilft DIR dabei, deine Zyklusstörung, PMS oder Regelschmerzen besser in den Griff zu bekommen oder zumindest präventiv dagegen vorzugehen.

Kochworkshop Pure

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Pure Encapsulations

Quellen:
Eat like a woman, Haselmay/Rosenberger/Lorenz – 2018
Ebbe & Blut, Stömer/ Wünsch – 2017
The Pathophysiology of Amenorrhea in the Adolescent, Golden NH, Carlson JL — 2008.
www.erdbeerwoche.com

Tipps gegen Zyklusstörung, PMS und Regelschmerzen
Autor

4 Kommentare

  1. So toll! Ich lese gerade gefühlt alles und möchte am liebsten gleich kochen – und an deinem Kochkurs am 02. Juli teilnehmen – leider gehen einige Links nicht – auch der von dem Kochkurs und hier im Beitrag leider auch.
    Danke für deine tolle Website und deine wunderschönen und tollen Inhalte!!

    Liebe Grüße aus dem Pinzgau!
    Sandra

    • Lisa Antwort

      Liebe Sandra,
      vielen Dank für den Hinweis mit den Links. Ich habe gerade meine Website umgestellt, weshalb ein paar alte Links nicht mehr funktionieren. Ich werde mich aber gleich darum kümmern.

      Bezüglich dem Workshop: Dieser fand leider im Juli 2022 statt. Es wird aber bestimmt bald wieder einen zu diesem Thema geben, eventuell im Herbst 2023.

      Liebe Grüße,
      Lisa

  2. Wow, vielen Dank für diesen Beitrag! Mit den richtigen Nahrungsmitteln für den weiblichen Zyklus habe ich mich bis jetzt noch gar nicht beschäftigt. Hier muss ich mich unbedingt einlesen.
    Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen Magnesium-Presslinge einzunehmen. Seitdem haben sich schon einige meiner PMS-Symptome erleichtert.
    Liebe Grüße,
    Jana

    • Liebe Jana,
      vielen Dank für dein Lob. Ja, unbedingt!! Man kann so viel über die Ernährung beeinflussen.

      Liebe Grüße,
      Lisa

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